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Tyrrin Hexenkater: Band 2. Lektion 32

Auf Eingang folgt Eingang

Da klingeln unserem Hexenkater Tyrrin aber jetzt die Ohren, illustriert von Mie Dettmann, geschrieben von Platti Lorenz
Tyrrin Hexenkater: Auf Eingang folgt Eingang

Tack-tack-tack. Tick. Tack-tack-tack ...

 
„Und was genau soll daran kaputt sein?“
 
Ich betrachtete den allmählich in die Jahre kommenden Menschenmann mit den Stielaugen mit einem beträchtlichen Maß an Argwohn. Nichtsdestotrotz hielt ich mich haargenau an jene recht ausführlichen Anweisungen, die Joscha mir auf unserem Weg hier her mit sorgfältigem Nachdruck eingetrichtert hatte.
 
Tra-tra-track-track-track. Plirrrr! ...
„Mein Name ist Tyrrin. Und wie heißt du?“
 
„Das ist alles, was er sagt“, erklärte Joscha, „Dabei sollte er weit mehr als diese zwei Sätze sagen können.“
 
Kleng! Pat-pat. Kleng! Pat-pat ...
 
„Klingt nach einer kaputt‘n Lochwalze“, sprach der Mann mit diesen stieligen Augen, die jeweils von einer zugleich rötlich und metallisch schimmernden Röhre umfasst waren und mit einem ähnlichen Material auch in seinem Gesicht verdrahte zu sein schienen. Er richtete so etwas wie ein langes schmales Arbeitsgerät auf mich. Eigentlich bestand es nur aus zwei schlanken, an dem in seiner Hand gelegenen Ende miteinander verbunden Metallstäben, die an der jeweils zueinander geneigten Seite abgeflacht waren. „Wenn ihr wollt, seh‘ ich mir das mal genauer an.“
 
Krrraaaack! Krrraaaack! Krrraaaack! Krrraaaack! ...
 
Dieses lange zweispitzige Gerät näherte sich langsam aber zielstrebig meiner Nase.
 
Ich fackelte nicht lang und schlug es eiskalt mit der Pfote weg. Mit metallischem, aber gedämpften Ton klirrte das Ding über die dünne und muffig schnuppernde Matte, die den kleinen Tisch bedeckte, auf welchem ich seit einigen Minuten hockte, damit der Stielaugenmann mich besser in Augenschein nehmen konnte.
 
„Bemerk‘nswert!“, staunte dieser mit freudig erregter Neugier. „Ein so leb‘nsechtes Exemplar hab‘ ich noch nicht geseh‘n. Die Motorik gibt nicht ein‘n Laut von sich – und wie gleichmäßig die geht ...“
 
Tack-tack. Tick. Tack-tack. Tick. Tack-tack. Tick ...
 
„N-nun ... äh, i-ich d-denke, wir s-s-sollten v-vielleicht ...“ Karel machte sich schon daran, mich wieder auf seinen Arm zu nehmen, doch Joscha hielt ihn mit einer deutlichen Bewegung zurück.
 
„Was denn? Willst du das Ding deiner Cousine etwa in dem Zustand wiedergeben?“
 
Gong! Gong! Gong! Gong! Gong! ...
 
„S-sie h-h-hat e-e-es d-d-doch s-s-s-selbst k-k-kaputt g-gemacht“, versuchte Karel gemäß unserer Absprache zu erwidern.
 
„Mein Name ist Tyrrin. Und wie heißt du?“, wiederholte ich meinen Text nicht ohne Stolz. Ja, irgendwer musste schließlich für die notwendige Glaubwürdigkeit bei dieser Gaukelei hier sorgen. Und ich war mich sicher, dass ich meinen Teil zweifellos am besten spielte.
 
Ka-lack-lack-lack-lack-lack. Karrrrerrrrrk ...
 
„Das ist eine von dies‘n neumodisch‘n Feinautomatik‘n aus Laeshan, nicht wahr?“, erkundigte sich der Stielaugenmann. „Hm ... Bevor ich da Hand anleg‘, muss ich erstmal ‘nen Bauplan und ‘n paar Standardersatzteile bestell‘n ...“
 
„D-d-das k-k-klingt s-s-s-sehr a-aufwendig.“
 
Barrrrrrrrrrinnnnng! ...
 
Der Stielaugenmann zuckte gleichmütig mit den Achseln.
 
„Ist eure Entscheidung ...“
 
„Mein Name ist Tyrrin. Und wie heißt du?“
 
Teck-teck-teck-teck-teck. Tock. Tock. Tock. Teck-teck-teck-teck-teck …
 
„Meinen Sie nicht, dass auf den Symposien vielleicht auch Besucher aus Laeshan zugegen sind?“, meinte Joscha, als wäre ihm der Gedanke soeben erst gekommen. „Jemand, der vielleicht schon passende Pläne oder Ersatzteile im Gepäck hat ...“
 
„Gna ... Möglich ...“ Der Stielaugenmann rümpfte die Nase und verzog seinen Mund. „Aber wenn ihr mich fragt, gibt‘s da nur Blender und Dummschwätzer, unter die mich keine hundert Pferde krieg‘n.“
 
Hrchiarrrrks! Krrrrrrrrrrrrrrrrrr ...
 
„U-u-und w-wenn w-w-wir u-uns a-an d-d-deiner St-t-telle e-erkundigen?“
 
„Red keinen Unfug“, fuhr Joscha Karel über den Mund, „Das ist nur für geladene Gäste und Besucher aus dem Fachbereich. Für Handwerker und Händler und Mechaniker ... Mit unserer normalen Eintrittskarte für Tagesgäste kommen wir da nie im Leben rein.“
 
Tack-tick. Tack-tick. Tack-tick. Tack-tick ...
 
Der Stielaugenmann sah meine beiden Begleiter plötzlich argwöhnisch ernüchtert an.
 
„Mein Name ist Tyrrin. Und wie heißt du?“
 
Dann griff der eigentümliche Menschenmann unter den Tisch und zog nach ein paar raschelnden Handgriffen ein rot und blau bedrucktes Stückpapier hervor.
 
„Es ist kaputt, wa?“, raunte er verdrießlich. „Ihr hättet genau so gut einfach frag‘n könn‘n. – Was für‘n Theater ... Pfff! Kaputt ist es ... Ich will gar nicht wiss‘n, wie ihr beid‘n Stümper dieses gute Stück manipuliert habt ...“ Der Stielaugenmann schnaubte verächtlich und machte auf mich zugleich einen bedauernden Eindruck. Jedenfalls, sofern man seine mit Metall und Draht gespickte Miene auf diese Weise deuten sollte. Außerdem wurde ich das Gefühl nicht los, dass er mich in diesem Augenblick betrachtete.
 
Ba-king! Ba-king! Ba-king! Tock. Tock ...
 
Er legte das Papier neben mir auf den Tisch.
 
„Ah, was soll‘s? – Mit dieser Einladung erhaltet ihr beide Zugang zu allem, was dieser Zirkus von Wichtigtuern zu biet‘n hat.“
 
„Ja, wenn das so ist?“, meinte Joscha freudig überrascht und griff sich den bunten und mehrfach ineinander gefalteten Zettel.
 
„V-v-v-vielen Dank“, ergänzte Karel und nahm auch mich von diesem Tisch und seiner muffeligen Matte fort.
 
„Ach, verschwindet doch endlich.“ Der Mann lehnte sich auf seinem Stuhl zurück.
 
„Jawohl, vielen Dank!“, fügte dann auch ich noch rasch hinzu. Ja, und versah ich mich, oder rutschten dem Mann, als wir uns von ihm ab und der drängelnden, tickenden und klackernden Menschenmasse zuwandten, die Stielaugen aus dem Kopf?
Oh ja, wenn die Menschen an diesem großen, lauten Ort eines waren, dann waren sie sonderlich. Das war mir schon an diesem Eingang klar geworden. Bis dahin hatte ich mich beinahe fast schon wieder zurecht gefunden. Diese Toilettenhäuser, wo man auch etwas zu essen bekam, waren ja geradezu unverwechselbar. Doch als ich schließlich gesehen hatte, wie eine nahezu endlose Reihe von Menschen hintereinander aufgestellt war, um sich an diesen zwar großräumigen, aber dafür knarrenden, ratternden und tickenden Ort an engen Tischen und Tafeln vorbei und durcheinander zu drängen ... Kein Wunder, dass Ammelle und Riva uns mit solch besorgten Blicken verabschiedet und sowohl Joscha als auch Karel von der bleichen Menschenfrau je zwei pfotengroße milchige Glaskugeln in die Hände gedrückt bekommen hatten.
 
„Fürr denn Fall, dass es brennd“, hatte Riva mit ernster, bedeutungsschwerer Miene dazugesagt. Aber in Anbetracht dessen, dass Joschas Plan, an Eintrittskarten für den nächsten Eingang zu kommen, nachdem wir den ersten Eingang überstanden hatten, offenbar gelungen war, schien all diese Vorsicht und Sorge meiner Ansicht nach nun schon ein wenig übertrieben.
 
Karack! Karack Karack! Karack! Karack! ...
 
„Schaut mal, es steht ein Programm mit allen Veranstaltungen auf der Rückseite“, frohlockte Joscha, während er sich er das bunte Papier genauer ansah.
 
„A-ach ja?“ Karel klang verunsichert.
 
Ratatatatatatatatatatatatatat ...
 
„Du meinst wirklich, dass wir damit diesen anderen Eingang finden?“, fragte ich.
 
„Den Eingang zu finden ist nicht schwer, Tyrrin. – Durch ihn hinein zu gelangen, ist da schon um einiges kniffliger. Aber dafür haben wir ja jetzt diese Einladung.“ Joscha wedelte freudig mit seinem Papierstück.
 
Teck-tick. Teck-tick. Teck-tick. Teck-tick. ...
 
„Müssen wir uns bei diesem Eingang dann auch wieder so lange anstellen?“, erkundigte ich mich vorsorglich.
 
„Ich denke nicht, dass wir warten müssen“, überlegte mein Assistent. „Da es nur für geladene Besucher ist, dürfte sich der Andrang in Grenzen halten.“
 
Gebeng. Gebeng. Gabong. Gabong. ...
 
„A-a-aber dir i-ist schon klar, d-dass wir e-eigentlich gar nicht e-eingeladen wurden.“
 
„Und warum müssen wir jetzt unbedingt da hin?“, hakte ich spitzfindigerweise nach. Darüber hinaus fehlte mir jede Lust dazu, mich in ein noch engeres und wahrscheinlich auch noch lauteres Menschengedränge begeben.
 
Derrrrriiiiiiiitsch! Karak-padeng! ...
 
„Weil wir nicht müssen, sondern wollen“, berichtigte Joscha unumwunden und zückte zu Karels Bedauern noch einmal diesen Zettel. „Schaut! Das Temporalsymposium findet bereits in einer halben Stunde statt. Es wird höchste Zeit, dass wird uns dort einfinden.“
 
Mein Assistent sah kurz auf und schlug zielstrebig eine neue Richtung durch die vielen Menschen und diese mit Zeug und Geräten geradezu überfüllten Tische ein. Karel folgte ihm nur zögernd.
 
„Aber wir werden an diesem Ort ganz sicher einen Hinweis auf Old Lady finden ...?“, besann ich mich wieder auf das Wesentliche.
 
Tick-tick-tick-tick-tick-tick-tick ...
 
„Das wird sich zeigen“, meinte Joscha geschäftig um sich blickend, „Man weiß ja nie ... – Dort entlang!“
 
„W-was ist wenn ...“ Karel beschleunigte, um mit ihm schrittzuhalten. „W-was ist wenn, d-du-weißt-schon-w-wer uns erkennt u-und sie ... d-du-weißt-schon-was m-mit uns machen w-wollen?“
 
Iiiht-tschaka. Iiiht-tschaka. Iiiht-tschaka ...
 
„Karel sei nicht albern. So etwas macht man nicht in der Öffentlichkeit.“ Joscha schüttelte den Kopf. „Das ist nämlich einer der großen Nachteile, wenn man eine geheime Gesellschaft ist. Man darf nicht einfach so alles auf‘s gerate Wohl heraus erledigen, weil nämlich jederzeit wildfremde Leute etwas mitbekommen könnten. – Genau das müssen wir ausnutzen.“
 
„A-ach, ja?“
 
Tocka-ticka. Tocka-ticka. Kröög-kröög-kröög-kröög ...
 
„Das Ticken hier ist so laut.“ Da ich noch immer nicht schlau daraus geworden war, was mein Assistent hier plante und mir dieser Ort so oder so kein Stück behagen wollte, traf ich eine Entscheidung. „Ich will sofort woanders hin!“
 
„Wir bleiben nicht mehr lange“, versuchte Joscha mich halbherzig zu beschwichtigen, „und dort, wo wir jetzt hingehen, wird es ganz bestimmt auch leiser sein.“
 
Brrrt. Brrrt. Brrrrrrrrr ...
 
„Können wir nicht gleich hier weg?“, murrte ich und beschloss meinem Gedanken, der die ganze Zeit schon in mir keimte, Luft zu machen, „Ich glaube nicht, dass wir hier etwas über Old Lady erfahren. Es ist viel zu eigenartig hier. Das gefällt mir nicht.“
 
Ich stemmte meine Beine gegen Karels Brust, um mich von ihm zu lösen und mich auf meinen eigenen Weg zu machen, doch der Menschenmann hielt dagegen und mich in seinem Griff.
 
„Da vorne!“ Joscha zeigte auf eine unscheinbare Doppeltür, vor der ein erstaunlich gerader Menschenmann mit einer dieser eigenartigen Zeichnungen am Kinn stand und – so hatte es zumindest den Anschein – die besagte Tür bewachte. Nicht wirklich ruhiger stimmte es mich, dass dieser Mensch eine seltsam steife, rote Kleidung an sich trug, die seinen Oberkörper mit zwei senkrechten Reihen silbrig glänzender Metallpunkte verzierte. Und dann war da schon wieder so ein Hut. Nicht so einer, wie ihn die mir bisher bekannten Hutmenschen aus der Burschenschaft getragen hatten. Er war, obwohl er eine leuchtend rote Farbe hatte, unauffälliger gestaltet und sah aus wie eine flache zylindrische Dose, der man einen schmalen schwarz glänzenden Schirmstreifen an die Vorderseite geklebt hatte, damit dieser einen Ungutes verheißenden Schatten auf die Augen ihres Trägers warf.
 
Ernst und wichtig blickte der rote Mann in die an ihm vorbei rauschende Menschenmasse und erst recht unbehaglich wurde es mir, als eben dieser Blick auch uns erfasste. Und dann hielt Joscha – natürlich gefolgt von Karel – auch noch vor ihm an!
 
„Das Konferenzforum öffnet nur für geladene Besucher“, sagte der Mann barsch.
Mein Assistent jedoch ließ sich auf keinen Fall davon beirren und hielt ihm breit grinsend seinen bunten Zettel hin.
 
„Bitte sehr“, sprach er freundlich und gab sich, als sei dies selbstverständlich.
 
Kakrerrk-keck-keck-keck-krrrrrrr ...
 
Der rote Mann beäugte erst Joscha, dann den nervösen Karel und schließlich auch mich.
 
„Ist die echt?“, knurrt er und nickte in meine Richtung,
 
„Mein Name ist Tyrrin. Und wie heißt du?“, rief ich dem mir auferlegten Standardsatz, welchen Joscha mir für diesen eigenartigen Ort und seine vom Ticken und Tacken und Klicken und Klacken berauschten Menschen hier gestattet hatte.
 
Geng-gegeng! Geng! Geng! Geng! ...
 
Für den roten Mann war allerdings schon das zu viel. Jedenfalls verrieten mir das seine vor Ungläubigkeit geweiteten Augen und ihr starr auf mich fixierter Blick.
 
„Das ist ein Spielzeug“, mischte sich Joscha schleunigst ein. Er schaffte es sogar, einen pikiert spöttischen Ton in seine Rede zu legen, als wäre die Frage des Menschenmannes so undenkbar wie absurd. „Es ist ein mechanik Spielzeug“, betonte mein Assistent, als sich der Ausdruck des fremden Mannes nicht veränderte. „Wir sind doch hier auf einer Messe für Uhren und Feinmechanik. Was glauben Sie, was das hier ist?“ Joscha zeigte energisch mit seiner Hand auf mich und lachte. „Hast du das gehört, Karel? Er glaubt sie sei echt?!“
 
Tack-tock. Tack-tock. Tack-tock. Tack-tock. ...
 
Auch Karel rang sich so etwas wie ein gequältes Lachen ab.
 
Ich hingegen hielt mich noch einmal vorbildlich an meinen Text.
 
„Mein Name ist Tyrrin. Und wie heißt du?“
 
Das Gesicht der roten Menschenmannes entspannte sich, wenn auch nicht viel. Stattdessen entdeckte ich so etwas wie Missbilligung oder viel mehr noch Verachtung in seinen Zügen. Und trotzdem ...
 
„Los, rein mit euch.“
 
... trat der Mann zur Seite und öffnete uns die Tür.
 
„Vielen Dank“, sagte Joscha mit einem Nicken, als wir aus dem mit Menschen vollen lauten Saal hinaus und in den nächsten ging. Auch Karel rang sich ein bemühtes „D-d-d-danke“ ab, wohingegen ich längst auf das unbekannte Areal jenseits dieses so besonderen zweiten Eingangs lauerte.
Wir gelangten sogleich in einen hell ausgeleuchteten und zugleich völlig fensterlosen Raum, wo uns mehrere ungewöhnlich hohe, runde Tische mit diversen darauf befindlichen Glasgefäßen und unerwartet zahlreiche, deckenhohe Baumgewächse in Empfang nahmen. Außerdem entdeckte ich ein gutes Dutzend Türen – manche geschlossen, die anderen offen –, durch welche die im Vergleich zum Vorraum erstaunlich wenigen Menschen aus dem Zimmer schlenderten. Immerhin tickte und knatterte hier nichts.
 
„W-wo müssen ... a-äh w-w-wollen wir jetzt hin?“, fragte Karel, der diesen Raum offenkundig mit wachsenden Unbehagen betrachtete.
 
„Die Konferenzzimmer wurden nach den Redberger Stadtteilen benannt“, erzählte Joscha, während er wiederholt sein buntes Zettelwerk studierte. „Und das Temporalsymposium ... findet ... im ... Saal Altkern ...“
 
„Ich dachte, wir sind jetzt schon da!“, beschwerte ich mich.
 
„Ja ... durchaus ...“, meinte Joscha. „Wir müssen nur den Eingang zum richtigen Zimmer finden ...“
 
„Schon wieder ein Eingang?!“
 
„Da! Ich glaube, da vorne muss es sein.“ Joscha ignorierte meinen sehr wohl mehr als berechtigten Einwand und eilte an diesen Tischen und Zimmerbäumen vorbei in einen der hinteren Winkel des bei genauerer Betrachtung doch recht großen Raumes. Dann bog er noch um eine Ecke, marschierte an weiteren Türen vorbei und um eine ebenfalls weitere Ecke herum …
 
„A-A-A-A-AUA!“
 
Wie verbissen und zu nichts anderem in der Lage schlug ich Karel meine Krallen immer tiefer in den Arm.
 
Jawohl, ich hatte ihn zuerst gesehen und wurde trotz des lautstarken Gezeters meines Mitbewohners gewahr, dass er weder Joscha noch Karel sondern ganz allein nur mich ansah – und erkannte.
Dort am anderen Ende des großen verwinkelten Raumes stand er, zwischen einigen Menschenmännern und zugleich doch von ihnen distanziert im Abseits.
Da stand dieser alte Menschenmann, der an einem Ort wie diesem ganz gewiss nichts Gutes zu bedeuten hatte. Es war der unheilvolle Mann in Schwarz.

Erstmals veröffentlicht am 20. Oktober 2017,

geschrieben von Platti Lorenz, illustriert von Mie Dettmann

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